U15 Elite: Last-Minute-Drama mit Happy End
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- vor 3 Tagen
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Die HSG Nordwest setzte sich in einer spielerisch nicht immer hochstehenden, dafür umso spannenderen Partie gegen den BSV Future Bern mit 31:30 durch. Eine Begegnung, die bis zur letzten Sekunde Nervenstärke verlangte. Und genau diese bewiesen die Nordwestschweizer eindrücklich.
Das Spiel begann ausgeglichen. Bis zum 7:7 bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe, ehe sich bei der HSG Nordwest zunehmend Ungenauigkeiten einschlichen. Viele Fehlwürfe, Zuspielfehler und ungünstige Entscheidungen prägten eine fahrige erste Hälfte aus Sicht der Hausherren. Die Berner nutzten dies aus und setzten sich bis zur 25. Minute gar auf 10:15 ab. Beim Pausenpfiff sah sich die HSG folgerichtig mit einem 12:16-Rückstand konfrontiert. Dass die Nordwestschweizer trotzdem noch auf Tuchfühlung waren, lag insbesondere an Torhüter Julian Pinsker. Mit zehn Paraden in den ersten 30 Minuten bestätigte er seine starke Trainingswoche und war seinem Team damit ein wichtiger Rückhalt.
Nach dem Seitenwechsel gelang den Gastgebern mit drei Toren in Folge der optimale Start - und die schnelle Verkürzung auf 15:16.
Zwar blieb die Fehlerquote über die gesamte Spielzeit hoch, am Ende standen 20 technische Fehler zu Buche, doch der Kampfgeist stimmte. Eine Viertelstunde vor Schluss belohnten sich die Hausherren schliesslich mit dem 22:22-Ausgleich. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide. Spätestens in der Schlussphase war klar: Dieses Kräftemesse würde sich nur noch über die Nervenstärke entscheiden werden.
50 Sekunden vor dem Ende schienen die Hauptstädter dennoch auf der Siegesstrasse zu sein – Bern führte mit 28:30. Doch der "Wahnsinn" stand noch bevor. Mit einer offenen Deckung erzwang die HSG Nordwest gleich zweimal in kürzester Zeit den Ballgewinn und glich eine halbe Minute vor dem Ende tatsächlich wieder zum 30:30 aus.
Nach dem Berner Timeout blieb die HSG Nordwestmutig, stand erneut offensiv, eroberte sich ein weiteres Mal den Ball – und nutzte die Chance eiskalt zum 31:30-Siegtreffer.
Text und Bilder: Michael Röthlin








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